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Application Management Services · Betrieb nach dem Go-live

Application Management Services: Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung Ihrer Commerce-Plattform

Application Management heißt: Ein fester Partner hält Ihre Commerce-Plattform nach dem Go-live am Laufen, pflegt sie und entwickelt sie weiter. best it erbringt Application Management Services (AMS) nach ITIL 4 für Shopware, commercetools, Shopify Plus, Spryker und Pimcore. Dazu gehören Monitoring rund um die Uhr mit automatischer Alarmierung, ein fester Service Manager, ein Serviceportal für Tickets und eine Hotline für kritische Störungen.

Susanne Körber, Head of Digital Commerce · Stand:

  • 110+ Mitarbeitende
  • 150+ Projekte seit 2000
  • Top 10 Digitalagentur DACH
  • Platinum Partner von Shopware und Pimcore
  • Betreuung aus Deutschland und Österreich

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Was es kostet, wenn niemand für den Betrieb zuständig ist

Der Go-live ist geschafft. Das Projektteam zieht weiter. Und dann kommt der Freitagabend, an dem der Checkout hängt.

Wer jetzt erst klären muss, wer zuständig ist, verliert Umsatz. Jede Stunde Ausfall kostet Bestellungen. Jede Sicherheitslücke, die liegen bleibt, wird zum Risiko für Ihre Kundendaten. Und jede kleine Verbesserung wartet, weil Ihr Team im Tagesgeschäft feststeckt.

Application Management schließt diese Lücke. Einer ist verantwortlich. Störungen werden erkannt, bevor sie eskalieren. Updates kommen geplant, nicht im Notfall. Ihr System läuft. Ihr Team atmet auf.

Application Management Services: Was dazugehört — und was nicht

Application Management Services (AMS) umfassen drei Aufgaben:

  • Betrieb: Die Plattform ist erreichbar, Fehler werden erkannt und behoben.
  • Wartung: Sicherheitshinweise werden geprüft, Updates eingespielt, technische Schulden abgebaut.
  • Weiterentwicklung: Neue Funktionen, Anpassungen und Optimierungen kommen geplant in die Plattform.

Wir organisieren alle drei nach ITIL 4, dem verbreiteten Rahmenwerk für IT-Service-Management. Für Sie heißt das: feste Abläufe, nachvollziehbare Tickets, keine Zuruf-Wartung.

Was AMS nicht ist: kein Hosting und kein Herstellersupport. Der Hoster betreibt die Server. Der Hersteller kümmert sich um seine Software. Wir kümmern uns um Ihre Anwendung — mit allem, was in Ihrem Projekt dazugekommen ist: Erweiterungen, Schnittstellen, Design, Daten.

Was im Betrieb enthalten ist

Die Grundleistung deckt ab, was jeder Betrieb braucht. Was darüber hinausgeht, wählen Sie dazu.

LeistungGrundleistungOption
Monitoring der Erreichbarkeit, rund um die Uhr, mit automatischer Alarmierungenthalten—
Monitoring von Anwendungsfehlern mit automatischer Alarmierungenthalten—
Lauffähige Deployment-Strecke, Deployments mit Rollbackenthalten—
Fester Service Manager als Ansprechpartnerenthalten—
Serviceportal für Tickets, Hotline für kritische Störungenenthalten—
Laufende Prüfung der Sicherheitshinweise der Herstellerenthalten—
Incident-, Problem- und Change-Management nach ITIL 4enthalten—
Update-Service (Einspielen von Updates und Patches)—wählbar
Reaktionszeiten je Priorität nach Ihrer Wahl—wählbar
Erweiterte Servicezeiten—wählbar
Zusatz-Monitoring: Checkout und Payment, Import und Export, Schnittstellen und API, Performance, Real-User-Monitoring—wählbar
Weiterentwicklung (Funktionen, Anpassungen, Optimierung)—wählbar
Hosting—separat möglich

Was das bedeutet: Wir merken Störungen, bevor Ihre Kunden es tun. Und Sie zahlen nur für die Absicherung, die Ihr Geschäft wirklich braucht.

Drei Prioritäten: Wie wir Störungen einordnen

Nicht jede Störung ist gleich dringend. Deshalb ordnen wir jede Meldung nach ihrer Auswirkung auf Ihr Geschäft ein.

PrioritätWannBeispiele
KritischIhr Geschäft steht oder ist gefährdetShop nicht erreichbar, Bestellprozess unterbrochen, Sicherheitsvorfall
HochEine wichtige Funktion ist eingeschränkt, das Geschäft läuft weitereinzelne Zahlart fällt aus, Import verzögert sich
NormalFehler ohne direkte Auswirkung auf den UmsatzDarstellungsfehler, kleine Anpassungen

Die Reaktionszeiten je Priorität vereinbaren wir mit Ihnen. Kritische Störungen kommen immer zuerst. Sie melden sie über die Hotline, alles andere über das Serviceportal.

ITIL 4 im Alltag: So bleibt Ihr Betrieb nachvollziehbar

ITIL 4 klingt nach Handbuch. Im Alltag bedeutet es vier Dinge:

  1. Incident-Management: Eine Störung wird erfasst, priorisiert und behoben. Sie sehen den Stand im Serviceportal.
  2. Problem-Management: Tritt ein Fehler wieder auf, suchen wir die Ursache. Ziel ist, dass er nicht noch einmal kommt.
  3. Change-Management: Jede Änderung wird geplant, abgestimmt und dokumentiert, bevor sie live geht.
  4. Deployment mit Rollback: Neue Versionen gehen über eine feste Strecke live. Geht etwas schief, ist der vorherige Stand schnell zurück.

Das Ergebnis: weniger Überraschungen. Und ein Betrieb, den Sie auch Ihrer Geschäftsführung erklären können.

Plattformen, die wir betreiben

Wir empfehlen die Technologie, die zu Ihrem Business passt — nicht die, an der wir am meisten verdienen. Das gilt auch im Betrieb: Wir betreuen die Plattformen, mit denen wir als Partner arbeiten.

PlattformArtMehr dazu
ShopwareCommerce, Platinum PartnerShopware Wartung und Support
commercetoolsCommerce, API-firstPartnerseite commercetools
Shopify PlusCommerce, D2C und internationalPartnerseite Shopify
SprykerCommerce, komplexes B2BPartnerseite Spryker
PimcoreProduktdaten (PIM), Platinum PartnerPartnerseite Pimcore

Ihre Plattform ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an. Passt sie nicht zu uns, sagen wir das.

Vom Projekt in den Betrieb — in vier Schritten

  1. Bestandsaufnahme. Wir sichten Ihre Plattform, Ihre Schnittstellen und Ihre bisherigen Abläufe.
  2. Servicelevel festlegen. Gemeinsam legen Sie fest, welche Optionen Sie brauchen und welche Reaktionszeiten zu Ihrem Geschäft passen.
  3. Monitoring und Zugänge einrichten. Alarmierung, Serviceportal und Deployment-Strecke stehen, bevor der Betrieb beginnt.
  4. Regelbetrieb. Ihr Service Manager übernimmt. Tickets, Updates und Weiterentwicklung laufen über feste Wege.

Haben wir Ihre Plattform selbst gebaut, geht die Hypercare nach dem Go-live direkt in den Betrieb über. Kommt Ihr System von einer anderen Agentur, beginnen wir mit einer Übergabephase: Wir sichten Code und Systeme und stimmen die Prozesse ab. Wie das bei Shopware konkret läuft, steht auf der Seite Shopware Wartung und Support.

Befähigung statt Abhängigkeit

Ein guter Betrieb macht Sie nicht abhängig. Er macht Sie freier.

Wir arbeiten auch in gemischten Teams: Ihre Entwickler, unser AMS-Team, eine gemeinsame Planung. Was Ihr Team selbst übernehmen will, geben wir ab — mit Dokumentation und Übergabe. Unser Ziel: dass Sie uns irgendwann weniger brauchen.

Woran Sie einen guten Partner für Application Management erkennen

Ob Sie mit uns arbeiten oder mit jemand anderem: Diese Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen.

Frage an den AnbieterWarum sie zählt
Wer ist mein fester Ansprechpartner?Ohne festen Service Manager erklären Sie Ihr System bei jeder Störung neu.
Woran erkennen Sie eine Störung — bevor ich anrufe?Automatische Alarmierung entscheidet, ob Sie Minuten oder Stunden verlieren.
Wie stufen Sie Störungen ein?Klare Prioritäten nach Auswirkung verhindern, dass Kleinigkeiten den Notfall blockieren.
Wie kommt eine Änderung live — und wieder zurück?Ein Rollback ist Ihre Versicherung gegen fehlerhafte Deployments.
Kann mein Team Aufgaben übernehmen?Wer Wissen teilt, macht Sie unabhängiger. Wer es hortet, macht Sie abhängig.

Wir beantworten jede dieser Fragen im ersten Gespräch. Konkret, nicht mit Folien.

Betreuung in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Ihre Ansprechpartner sitzen dort, wo Sie sind. In Deutschland betreut Sie unser Team aus Düsseldorf, Köln und dem Münsterland. Kunden in Österreich und der Schweiz betreuen wir aus Amstetten — über die best it E-Commerce GmbH.

  • Deutschland: Mark Föcking.
  • Österreich und Schweiz: Patrick Ringseis, Head of Professional Services · Standortleitung Österreich. Mehr zum Standort: best it in Österreich.

Was Application Management kostet

Feste Preise nennen wir nicht. Jeder Betrieb hängt an Ihrer Plattform und an Ihrem Geschäft. Den Aufwand bestimmen vor allem:

  • Anzahl der Systeme: ein Shop oder mehrere, dazu PIM, ERP und weitere Schnittstellen.
  • Gewählte Reaktionszeiten und Servicezeiten: Je schneller und je länger wir bereitstehen, desto mehr Kapazität halten wir vor.
  • Zusatz-Monitoring: welche Prozesse wir zusätzlich überwachen.
  • Update-Service: ob wir Updates für Sie einspielen.
  • Weiterentwicklung: wie viel Ihre Plattform pro Monat dazulernen soll.
  • Eigenentwicklungen: Standard oder viele individuelle Erweiterungen.

Eine belastbare Einschätzung bekommen Sie im ersten Gespräch.

FAQ

Häufige Fragen zu Application Management Services

Was sind Application Management Services?

Application Management Services (AMS) sind Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung einer Anwendung durch einen externen Partner. Bei best it gehören dazu Monitoring rund um die Uhr mit automatischer Alarmierung, ein fester Service Manager, ein Serviceportal und eine Hotline für kritische Störungen. Wir arbeiten nach ITIL 4.

Was ist der Unterschied zwischen Application Management und Hosting?

Hosting betreibt die Server. Application Management betreibt die Anwendung darauf: Fehler beheben, Updates einspielen, Schnittstellen überwachen, weiterentwickeln. Hosting kann bei uns separat dazukommen.

Welche Reaktionszeiten bieten Sie?

Die Reaktionszeiten vereinbaren wir je Priorität mit Ihnen. Es gibt drei Stufen: kritisch, hoch und normal. Kritische Störungen wie ein nicht erreichbarer Shop, ein unterbrochener Bestellprozess oder ein Sicherheitsvorfall kommen immer zuerst.

Was passiert bei einem Ausfall am Wochenende?

Das Monitoring läuft rund um die Uhr und alarmiert automatisch. Ob wir auch am Wochenende eingreifen, hängt an den vereinbarten Servicezeiten. Erweiterte Servicezeiten sind als Option möglich.

Was kosten Application Management Services?

Feste Preise nennen wir nicht, weil jede Plattform anders ist. Den Aufwand treiben die Anzahl der Systeme, die gewählten Reaktions- und Servicezeiten, Zusatz-Monitoring, Update-Service, Weiterentwicklung und Eigenentwicklungen.

Gibt es eine Mindestlaufzeit?

Die Laufzeit vereinbaren wir im Vertrag. Sie richtet sich nach Umfang und Servicelevel.

Übernehmen Sie auch Systeme, die eine andere Agentur gebaut hat?

Ja. Wir beginnen mit einer Übergabephase: Code und Systeme sichten, Prozesse abstimmen. Danach geht Ihre Plattform in den Regelbetrieb.

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Ihre Plattform soll Umsatz machen — nicht Ihr Team auf Trab halten. Sprechen wir über Ihren Betrieb.

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