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Order Management & Fulfillment

Ihre Filialen haben die Ware. Ihr Online-Shop sagt „nicht verfügbar".

46 % der Kunden brechen den Kauf ab, wenn die Lieferzeit zu lang oder unklar ist. Gleichzeitig stehen Produkte in Ihren Filialen im Regal — 4 Kilometer vom Kunden entfernt. Distributed Order Management macht jeden Standort zum Fulfillment-Knoten: Ship-from-Store, Click & Collect, Same-Day-Delivery — intelligent geroutet, in Millisekunden entschieden. Die Frage ist nicht, ob Sie genug Ware haben. Die Frage ist, ob Ihre Systeme wissen, wo sie liegt.

Order Management & Fulfillment Partner

Wo Fulfillment über Kundenerlebnis oder Kaufabbruch entscheidet

Fünf Situationen, in denen Order Management Umsatz rettet — oder Marge frisst.

Order Management ist kein Backend-Thema. Es ist der Moment zwischen Bestellung und Lieferung — und der entscheidet, ob Ihr Kunde wiederkommt.

„Wir haben 80 Filialen und ein Zentrallager. Das Zentrallager ist 300 km vom Kunden entfernt. Die Filiale 3 km. Aber wir versenden trotzdem alles zentral — weil unser System keine Alternative kennt."

Ship-from-Store verwandelt jede Filiale in einen Fulfillment-Standort. Lieferzeiten sinken um 16–28 %, Out-of-Stock-Situationen reduzieren sich um 20–35 %, und die Logistikkosten fallen um bis zu 10 %. Ware, die sonst abgeschrieben würde, wird verkauft. Große Retailer erfüllen bereits über 80 % ihrer Online-Bestellungen aus Filialbestand.

Relevant für: Fashion (Saisonware), Home & Living (Showroom-Ware), Elektronik (Same-Day-Option), Luxus (White-Glove-Delivery)

fulfillmenttools Ship-from-Store Routing-Engine
Order Management & Fulfillment im B2B-Commerce

Fünf Situationen, in denen B2B-Fulfillment über Kundentreue oder Lieferkettenärger entscheidet.

B2B-Fulfillment hat eigene Regeln: Teillieferungen, Lieferfenster, Rahmenvertrags-Abrufe, Multi-Warehouse-Szenarien und ERP-Integration sind keine Ausnahme — sie sind Standard.

„Wir haben ein Zentrallager in Köln, drei Regionallager und zwei Dropship-Partner. Jede Bestellung wird manuell zugewiesen. Bei 200 Bestellungen pro Tag. Per Excel."

B2B-Unternehmen mit mehreren Lagerstandorten stehen vor einer kombinatorischen Herausforderung: Welcher Standort liefert welchen Teil? Order Routing mit B2B-Regeln: Priorisierung nach Lieferzeit-SLA, Kosten, Bestandstyp. Automatische Zuweisung statt manueller Disposition — skalierbar von 200 auf 2.000 Bestellungen/Tag.

fulfillmenttools Multi-Warehouse Dropship
Technologien für Order Management & Fulfillment

Ein Distributed Order Management System, mehrere Integrationsansätze — und die ehrliche Frage: Was passt zu Ihrem Fulfillment-Szenario?

Wir zeigen Ihnen unseren OMS-Partner mit seinen Stärken und ehrlichen Grenzen — und ordnen ein, wie er sich zu nativen Commerce-Lösungen, ERP-basiertem und Enterprise-OMS verhält.

Welcher OMS-Ansatz passt zu Ihrem Unternehmen?

Bevor Sie sich für eine OMS-Lösung entscheiden, sollten Sie Ihren Fulfillment-Reifegrad klären:

01

Commerce-natives OMS

Shopware · Shopify · Spryker · commercetools

„Wir sind Online-Pure-Player mit einem Zentrallager. Kein Filialnetz, kein Ship-from-Store."

  • Kein zusätzliches System nötig
  • Kein Multi-Standort-Routing
  • Typisch: D2C-Brands, Startups, einfache Fulfillment-Szenarien
02

ERP-basiertes Order Management

SAP · Microsoft Dynamics · Infor

„Unser ERP ist das führende System. Bestände, Lieferscheine, Rechnungen — alles läuft über SAP."

  • B2B-Logik (Rahmenverträge, Teillieferungen) nativ
  • Keine Omnichannel-Routing-Engine
  • Typisch: B2B-Unternehmen, Hersteller, SAP-Landschaft
04

Enterprise OMS-Suite

Manhattan · Fluent Commerce · OneStock

„Wir sind global, 500+ Filialen, 10+ Länder, hochkomplexe Supply Chain."

  • Enterprise-Skalierung, globale Multi-Country-Orchestrierung
  • Hohe Kosten, lange Implementierung
  • Typisch: Globale Enterprise-Retailer

OMS-Ansätze im Vergleich

Anforderung fulfillmenttools (DOMS) Commerce-nativ ERP-basiert Enterprise OMS
Ship-from-Store⭐ Nativ, inkl. Picking-App❌ Nicht vorhanden⚠️ Custom-Entwicklung✅ Nativ
Click & Collect⭐ End-to-end, Echtzeit⚠️ Basis (keine Picking-App)⚠️ Custom-Entwicklung✅ Nativ
Order Routing (Multi-Standort)⭐ Regelbasiert + KI❌ Nur Zentrallager⚠️ Regelbasiert, nicht Echtzeit⭐ Enterprise-Skalierung
Unified Inventory (Echtzeit)⭐ Single Source of Truth⚠️ Nur Shop-Bestand⚠️ Nacht-Batch typisch✅ Echtzeit
Returns Management (In-Store)⭐ App-basiert, automatisch❌ Nicht vorhanden⚠️ ERP-Retourenmodul✅ Nativ
ATP / Delivery Promise✅ Routing-basiert⚠️ Statisch✅ ATP mit ERP-Daten✅ ATP + Supply Chain
MACH-Architektur⭐ Nativ⚠️ Je nach Plattform❌ Monolith typisch⚠️ Variiert
B2B-Fulfillment (Rahmenverträge)⚠️ Nicht Kernfokus⚠️ Plugin-abhängig⭐ Nativ✅ Stark
Skalierung (Standorte)✅ 10–500+⚠️ 1–5⚠️ ERP-abhängig⭐ 500+ global
Retail-Branchenexpertise⭐ REWE Group DNA⚠️ Generisch⚠️ Generisch✅ Retail-fokussiert

⭐ = Kernstärke  ·  ✅ = stark  ·  ⚠️ = möglich, aber nicht Kernstärke  ·  ❌ = nicht vorhanden

Warum jetzt — und warum Order Management strategisch wird

Order Management war gestern ein ERP-Modul. Morgen entscheidet es, ob Ihre Filialen Umsatz machen oder Mietkosten verursachen.

46 %
Kaufabbrüche wegen zu langer oder unklarer Lieferzeit

Wer im Checkout realistische, standortbasierte Lieferversprechen anzeigt, steigert die Conversion messbar. Delivery Promise wird vom logistischen Detail zum Conversion-Hebel.

Bitkom / fulfillmenttools Omnichannel Report
16–28 %
Kürzere Lieferzeiten durch Ship-from-Store

Plus: 20–35 % weniger Stockouts, bis zu 10 % niedrigere Logistikkosten durch dezentrale Versandwege. Große Retailer erfüllen bereits 80 %+ ihrer Online-Bestellungen aus Filialbestand.

Creatuity Ship-from-Store Study 2024–2025
20 %
Spontane Zusatzkäufe beim Click & Collect-Abholen

60 % der Konsumenten haben BOPIS bereits genutzt. Click & Collect bringt nicht nur Online-Umsatz — es bringt Frequenz in die Filiale und erhöht den Warenkorbwert.

fulfillmenttools Click & Collect Report
USD 8,85 Mrd.
Globaler OMS-Markt bis 2033

Von USD 4,26 Mrd. (2025) — CAGR 9,78 %. 67,6 % Marktanteil bereits Cloud-basiert. Distributed Order Management wächst am schnellsten, angetrieben von Ship-from-Store und Same-Day-Ambitionen.

SNS Insider / Gartner Market Guide 2025
40 %
Kostensenkung bei Pick, Pack & Versand durch Store-Fulfillment

Kürzere Transportwege, vorhandene Personalkapazitäten und vermiedene Zentrallager-Expansion machen dezentrales Fulfillment wirtschaftlich — wenn es intelligent geroutet wird.

McKinsey Omnichannel Fulfillment Report
35 %
Umsatzsteigerung bei Kunden mit fulfillmenttools

Mehr Bestand online verfügbar, weniger "nicht verfügbar"-Situationen, schnellere Lieferversprechen. Plus: ~10 % Logistikkostenreduktion durch optimiertes Routing über alle Standorte.

fulfillmenttools Customer Success Data 2025
Warum best it als OMS-Partner

Agenturen integrieren OMS-Software. Wir entscheiden, ob Sie ein OMS brauchen — und welcher Ansatz Ihre Fulfillment-Kosten senkt.

01

OMS-agnostisch — die richtige Lösung, nicht die lukrativste

Andere Agenturen verkaufen Ihnen das System, an dem sie am meisten verdienen. Wir fragen zuerst: Brauchen Sie überhaupt ein spezialisiertes OMS? Wenn Ihr Commerce-System Ihre Fulfillment-Anforderungen abdeckt, raten wir Ihnen davon ab. Wenn Sie 50 Filialen und Same-Day-Ambitionen haben, empfehlen wir fulfillmenttools — nicht weil es unser Partner ist, sondern weil es das beste DOMS für europäische Omnichannel-Retailer ist.

02

Strategie bis Betrieb — von der Fulfillment-Analyse bis zum laufenden OMS

OMS-Integration ist kein Softwareprojekt — es ist ein Geschäftsprozess-Projekt.

  • Phase 1: Fulfillment-Analyse — Standorte, Szenarien, Bestandslandschaft
  • Phase 2: Technologieentscheidung + Architektur
  • Phase 3: Integration in Commerce, ERP, WMS, POS, Carrier
  • Phase 4: Betrieb + Optimierung, Routing-Regeln, KPI-Monitoring

Wir begleiten alle vier Phasen — nicht nur die Implementierung.

03

Fulfillment als Commerce-Disziplin — nicht als Logistik-Nebensache

Die meisten Unternehmen behandeln Fulfillment als Logistik-Thema: Operations kümmert sich drum. Wir behandeln Fulfillment als Commerce-Disziplin: Wie beeinflusst Ihre Fulfillment-Strategie Ihre Conversion? Wie werden Delivery Promises zum Checkout-Hebel? Wie wird Ship-from-Store zum Umsatztreiber?

  • Fulfillment als Conversion-Hebel, nicht als Backend-Thema
  • Über 10 Jahre Omnichannel-Projekterfahrung im Retail
  • Direkte REWE-Group-Expertise durch fulfillmenttools-Partnerschaft

Unsere Partner im OMS-Ökosystem

Häufig gestellte Fragen zu Order Management & Fulfillment

Was Sie wissen müssen, bevor Sie Ihr Order Management verändern.

Ein Commerce-natives OMS verwaltet Bestellungen innerhalb des Shops und ist für ein Zentrallager optimiert. Ein Distributed Order Management System (DOMS) orchestriert Bestellungen über mehrere Standorte — mit Echtzeit-Routing, Unified Inventory und Szenarien wie Ship-from-Store und Click & Collect. Kurzregel: Mehr als ein Lager oder Filialen? Wahrscheinlich DOMS.

Der nächste Schritt

Turn tech into profit.

Ihre Filialen haben die Ware. Ihre Kunden wollen sie morgen. Dazwischen steht ein System, das nicht weiß, wo die Ware liegt. Lassen Sie uns herausfinden, wie Ihre Fulfillment-Strategie aussehen sollte — in 30 Minuten, ohne Verpflichtung.